FERROXON-Pigmente

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REACh Logo von der ECHA

Wir haben, nach einer langen, mühsamen und aufwendigen Prozedur, unsere roten, gelben und schwarzen Ferroxon®-Eisenoxidpigmente erfolgreich bei der Europäischen Chemikalienagentur (ECHA) in Helsinki gemäß der REACH-Verordnung registriert.


Unsere Registrierungsnummern lauten für
Ferroxon® Gelb    01-2119457554-33-0008
Ferroxon® Rot    01-2119457614-35-0009
Ferroxon® Schwarz    01-2119457646-28-0006


Dadurch empfiehlt sich Schlieper & Heyng in Nistertal auch in Zukunft als zuverlässiger und verantwortungsbewuster Partner für Ihre Versorgung mit Eisenoxidrohstoffen - ohne jede Mengenbeschränkung!

Irgendwie sind wir schon ein bißchen stolz darauf, als mittelständischer, eigentümergeführter Industriebetrieb im Westerwald auch diese Hürde, die Politik und Behörden vor uns aufstellten, erfolgreich genommen zu haben.

Gegenwärtig arbeiten wir an der Aktualisierung der Sicherheitsdatenblätter unserer Ferroxon®-Pigmente. Nach der Fertigstellung erhalten Sie unaufgefordert ein neues Exemplar. Dieser Vorgang nimmt natürlich etwas Zeit in Anspruch, wir bitten Sie bis dahin um Geduld.

 

Verordnung (EG) Nr. 1907/2006 (REACH-Verordnung)


Hinter diesen unscheinbaren Zahlen verbirgt sich eines der aufwendigsten und folgenreichsten Projekte, die Politik und Behörden sich für die Unternehmen der Chemischen Industrie ausgedacht haben: REACh, ein Akronym von „Registration, Evaluation, Authorisation and Restriction of Chemicals“.

Hintergrund ist, daß sämtliche Substanzen, die ein Unternehmen in Verkehr bringt, unter besonderer Berücksichtigung der Sicherheits- und Gefährdungsaspekte registriert werden müssen. Die Behörden möchten damit erreichen, daß in den Produktionsprozessen „bedenkliche Substanzen“ möglichst durch „unbedenklichere Alternativen“ ersetzt werden. Zu diesem Zweck sollen alle Unternehmen die Substanzen, die sie in Verkehr bringen (auch in internen Kreisläufen!) registrieren. Nach einer Anfangsphase der mengenunabhängigen Vorregistrierung, während der die Substanzen gesammelt und sortiert wurden, müssen nun ab dem 1. Dezember 2010 alle Unternehmen die Substanzen registriert haben, von denen sie mehr als 1.000 t pro Jahr in Verkehr bringen.

Diese Registrierung bei der neu eingerichteten ECHA (ein weiteres Akronym: European Chemicals Agency) in Helsinki erfordert von der Industrie einen ernormen Aufwand! Damit dieser Aufwand überhaupt bewältigt werden kann, müssen sich die Registranten in Arbeitsgruppen zusammenfassen und können so die Last etwas reduzieren. Selbst mit allen, durchaus vorhandenen Vereinfachungen, war dieses Projekt etwas, das viele Unternehmen ohne großen, administrativen Wasserkopf wenn nicht an den Rand des finanziellen Ruins, dann doch an den Rand der blanken Verzweiflung gebracht hat.

Wir haben uns dieser Herausforderung gestellt und stehen Ihnen auch in Zukunft als Lieferant unserer Ferroxon® Pigmente zur Verfügung. Wir freuen uns auf eine erfolgreiche, gemeinsame Zukunft!

Zuletzt aktualisiert am Dienstag, den 16. April 2013 um 15:38 Uhr